CIA verhinderte Biowaffenanschlag in Deutschland - Hunderte wären gestorben

Am Freitag begann vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht der Prozess gegen den IS-Terroristen Sief Allah H. Der 30-jährige Tunesier bereitete 2018 in Köln einen verheerenden Biowaffenanschlag vor. Dieser Prozess zeigte einmal mehr auf, wie Terror gefährdet Deutschland wirklich ist.


Die Geschichte des Biowaffenanschlags von Köln-Chorweiler ist ein typisches Beispiel dafür, wie gefährliche Islamisten nach Deutschland einsickern. Vor allem aber ist es auch eine Story des behördlichen Versagens. Und deshalb muss darüber berichtet werden:


Es begann, wie es so oft beginnt. Eine ältere Kölner Sozialhilfeempfängerin lernte im Internet einen jungen Tunesier kennen, heiratete ihn bald darauf und konvertierte auf sein Drängen zum Islam. 2016 reist der frisch vermählte IS-Anhänger, der bereits in Tunesien einen Busanschlag verübte [1],dann im Rahmen des Familiennachzugs völlig unbehelligt nach Deutschland ein.


In der Folgezeit unterzog er seine Frau einer systematischen religiösen Gehirnwäsche, radikalisierte sie und machte sie zur Komplizin der bisher größten Terror-Anschlagsplanung auf deutschem Boden. Soweit lässt sich das Geschehen aus den behördlichen Ermittlungen rekonstruieren. Darüber berichteten unter anderem die Sächsische Zeitung [2] und Wikipedia [3].


Doch ohne den Tiefschlaf der deutschen Sicherheitsbehörden wäre die Kölner Anschlagsvorbereitung nicht möglich gewesen. Und es ist alleine den amerikanischen Geheimdiensten, die weltweit terroristische Gefährder im Auge behalten zu verdanken, dass in Deutschland eine Katastrophe verhindert werden konnte. Denn die US-Dienste waren es, die auf das Treiben des Tunesiers aufmerksam wurden, nachdem Sief Allah H. im Internet wiederholt größere Mengen Rizinussamen bestellte, aus denen sich das tödliche Rizin [4] herausfiltern lässt.


Erst in Folge amerikanischer Ermittlungen stürmte deshalb 2018 dann eine SEK-Einheit die Kölner Wohnung des IS-Pärchens und konnte so in tatsächlich allerletzter Minute die Durchführung des Anschlags verhindern. Das Terrorpaar hatte die tödliche Wirkung des Rizins zu diesem Zeitpunkt bereits an einem Versuchstier getestet, eine Probesprengung vorgenommen und den endgültigen Sprengsatz vorbereitet.


Wie einfach es in Deutschland dabei tatsächlich ist, eine verheerende ABC-Waffe herzustellen, zeigen die Kölner Anschlagsvorbereitungen ebenfalls auf: Mithilfe einer größeren Menge Schwarzpulver aus polnischen Böllern, frei erwerbbaren Rizinsamen, kontaminierten Kugellagern und einer elektrischen Glühbirne als Zünder, war es dem Tunesier möglich eine hochgefährliche biologische Sprengbombe anzufertigen, die Hunderte von Menschen das Leben gekostet oder sie auf Lebzeit verkrüppelt hätten. Denn gegen Rizingift gibt es kein Gegenmittel. Die Schäden sind irreparabel.


Ebenso einfach hätte der Täter aber auch eine sogenannte "schmutzige Bombe" aus Sprengmitteln und radioaktivem Altmaterial herstellen können [5]. Denn radioaktiven Abfälle können in Deutschland nach wie vor problemlos etwa aus alten Röntgengeräten und anderen technischen Geräten entnommen werden. Die Kontrolle und Entsorgung solcher Geräte unterliegt hierzulande noch immer keiner besonderen Sicherheitsüberwachung.


Gerade so wäre der Täter auch in der Lage gewesen beispielsweise eine chemische Saringasbombe zu bauen, die sich aus wenigen frei verfügbaren Chemikalien einfach extrahieren lässt [6]. Hierzu benötigt es nicht einmal besonderer chemischer Fachkenntnisse. Die Bauanleitungen für solche Waffen finden sich im Internet in vielen einschlägigen Foren.


Köln war kein Einzelfall. Das belegen die vielfache Enttarnungen terroristischer Zellen der Vergangenheit eindeutig. Deutschland befindet sich unbestreitbar nach wie vor im Fadenkreuz des islamistischen Terrorismus.


Nach geheimdienstlichen Schätzungen reisen im Strom des Millionenheeres an Flüchtlingen regelmäßig 2-3 Prozent potenzieller Terroristen und Angehörige fremder Geheimdienste nach Deutschland ein, die in diesem Land ungestört ihren Geschäften nachgehen können [9]. Und niemand schreitet in Deutschland ernsthaft gegen diese bekannte Gefährdung der öffentlichen Sicherheit ein.


So lange Deutschland an seiner Politik der offenen Grenzen festhält, seine Sicherheitsgesetze nicht drastisch verschärft und zuwanderungswillige nicht gründlich durchleuchtet, ist es deshalb nur eine Frage der Zeit, bis dieses Land tatsächlich von einem brutalen Anschlag mit Massenvernichtungswaffen heimgesucht wird. Denn nicht immer werden amerikanische Geheimdienste Deutschland vor Anschlägen bewahren können.


www.freie-netz-nachrichten.de



Quellen:

[1] Teleopolis - Anschlagsplan mit einer Bio-Bombe mit Rizin https://www.heise.de/tp/features/Anschlagsplan-mit-einer-Bio-Bombe-mit-Rizin-4439982.html?seite=all

[2] Sächsische Zeitung - Dem Supergift knapp entronnen: https://www.saechsische.de/dem-supergift-knapp-entronnen-rizin-rizinus-koeln-anschlag-gift-chorweiler-5080056.html

[3] Wikipedia - Rizinfund in Köln: https://de.wikipedia.org/wiki/Rizinfund_in_Köln

[4] NTV - Rizin - Gift ohne Gegenmittel: https://www.n-tv.de/archiv/Rizin-article95875.html:

[5] SZ - Wie groß die Gefahr durch "schmutzige Bomben" ist: //www.sueddeutsche.de/politik/atomwaffen-wie-gross-die-gefahr-durch-schmutzige-bomben-ist-1.2930015

[6] Die Welt - Ein Tropfen Sarin genügt, um Menschen zu töten https://www.welt.de/wissenschaft/article120191939/Ein-Tropfen-Sarin-genuegt-um-Menschen-zu-toeten.html

[7] Hamburger Abendblatt - US-Geheimdienst warnt vor getarnten IS-Terroristen: https://www.abendblatt.de/politik/article207028405/US-Geheimdienst-warnt-vor-getarnten-IS-Terroristen.html

[8] NTV - "Terroristen sind unter uns": https://www.n-tv.de/politik/Syrischer-Fluechtling-klaert-ueber-IS-auf-article20005783.html

[9] Die Welt - IS schult Kämpfer, damit sie Asyl beantragen können: https://www.welt.de/politik/deutschland/article159451941/IS-schult-Kaempfer-damit-sie-Asyl-beantragen-koennen.html -

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