Journalisten manipulieren die Öffentlichkeit - Wehrt euch gegen das betreute Denken

Eine verschworene Gemeinschaft linkspolitisch agierender Journalisten manipuliert in Deutschland die öffentliche Meinung. Sie verdrehen Fakten, deuten Ereignisse um, unterdrücken Informationen und verschleiern Wahrheiten. Wer die Demokratie erhalten will, muss die Gedankenpolizei bekämpfen.


Von Walter Ehret


Es ist seit Langem eine erwiesene Tatsache: Ein großer Teil des deutschen Journalismus verortet sich politisch im linken bis linksliberalen Spektrum. Das bewies die Springer-Studie 2017 „Journalismus in Deutschland“ [1] genauso, wie der statistiker-blog.de [2] oder das mediale Publikationsorgan MEEDIA [3]. In dem Buch, „Die Souffleure der Gesellschaft“ kommen die Autoren sogar zum Ergebnis, dass 64 % der deutschen Berichterstatter sich politisch als links oder eher links einordnen [4]. Und das hat drastische Folgen für die Berichterstattung.


Wahrhaftig zu berichten, ist dem Journalismus fremd


Den deutschen „Gesinnungsjournalisten“ ist die politische Erziehung ihrer Leser wichtiger, als ihr Auftrag über Gegenwartsereignisse zu berichten. Diese hoch vernetzte Gruppierung sitzt dabei in nahezu allen deutschen Redaktionen an den Schalthebeln der Macht. In den öffentlich rechtlichen Sendern genauso, wie in den privaten Publikationen. Viele sprechen hier deshalb richtigerweise von einem „Durchmarsch der linken 68er Generation durch die Institutionen“.


Eben diese bewusst politisch links agierende journalistische Gruppierung, auch bei ARD und ZDF, beherrscht mit ihrem Einfluss die Berichterstattung im gesamten öffentlichen Raum. Sie bestimmen, was gedruckt oder veröffentlicht wird. Sie suchen aus, sortieren Informationen und unterdrücken unliebsame Publikationen. Vor allem freie Journalisten leiden unter diesem Terror. Berichterstatter, die nicht mitspielen, werden medienweit geächtet, öffentlich verfolgt und erhalten oftmals nie wieder eine Anstellung.


Dem Einfluss dieser politischen Redaktionen verdankt Deutschland auch die regelmäßigen Hetzkampagnen gegen "Rechts", Fehlberichterstattungen wie bei den Vorfällen in Chemnitz, die Unterdrückung von Informationen über die Migrantengewalt, oder die beständige Beeinflussung der Öffentlichkeit in der Zuwanderungsfrage.


Der deutsche Journalismus bestreitet diese Einflussnahme auch gar nicht, sondern verteidigt sie sogar noch! Im Juli 2018 veröffentlichte Georg Restle, Chef des ARD-Politmagazins Monitor, beispielsweise sein „Plädoyer für einen werteorientierten Journalismus“ [5]. In dem Beitrag führt dieser journalistische Gesinnungstäter tatsächlich aus, es sei journalistisch wichtiger Partei für Benachteiligte (Flüchtlinge) zu ergreifen, als die tatsächlichen Wahrheiten zu benennen!


Die blanke Not treibt die Verlagshäuser zum Umdenken


Doch im Zeitalter des Internets lassen sich Informationen nicht mehr unterdrücken. Betrug, Verschleierungen und Meinungsmanipulationen werden im freien Netz regelmäßig aufgedeckt und angeprangert. Die Leser quittieren diese Zustände mit einer seit Jahren anhaltenden breiten Abwanderung vom Mainstreamjournalismus.


Nicht zuletzt wegen dieser ständig sinkender Leser- und Verkaufszahlen, die inzwischen so manches Verlagshaus in Existenznöte treibt, und einen ganzen Berufsstand in Verruf bringt, wehren sich inzwischen viele maßgebliche Medienschaffende gegen diese Unarten der Berichterstattung.


Das gilt für Die ZEIT ebenso [6], wie für Cicero [7], die NZZ [8] oder zuletzt den Chef des Axel-Springer-Verlags, Matthias Döpfner in seinem Interview mit der DPA [9]. Doch niemand zeigte das ganze Problem des deutschen Gesinnungsjournalismus besser auf, als der Medienwissenschaftler Norbert Bolz im Interview mit dem Freilich-Magazin [10].


Dieser Artikel mit dem Titel: „Wir müssen gegen den Bullshit, das Geschwätz kämpfen“, über den verheerenden Zustand der deutschen Berichterstattung, ist von einer so außergewöhnlichen Deutlichkeit, dass wir ihn nachfolgend verlinken und jedem Leser empfehlen, ihn gründlich zu lesen. Bolz schreibt hier unter anderem auf Seite 12 des Magazins:


Journalisten nehmen ihre eigentliche Aufgabe immer weniger wahr, weil sie sich gedrängt fühlen Politik zu machen. Politiker nehmen Einfluss auf die Medien und die Medien wollen selbst politisch aktiv werden. Vom ursprünglichen Aufklärungsideal haben sie sich sehr weit entfernt.“

Doch der Medienkritiker wird in seinen Ausführungen noch deutlicher. Auf Seite 13 erklärt er die deutschen Öffentlichkeitsmanipulationen beispielsweise so:


Die Deutschen waren schon immer Gesinnungs- bzw. Meinungsjournalisten. Das sind sie durchaus in ihrem Selbstverständnis. Das muss man ihnen gar nicht nachweisen, so verstehen sie sich selbst.“

Und damit liegt der Medienwissenschaftler richtig. Kritiken, wie die zitierten Passagen, durchziehen das gesamte Interview mit dem renommierten Fachwissenschaftler. Selten wurde in Deutschland besser über die journalistischen Zustände berichtet, als in diesem Beitrag. Den Link zur Originalpublikation finden sie deshalb noch einmal hier:


Wer diesen Artikel gelesen hat, dem wird vor allem die im Artikel hervorgehobene Rolle der freien Berichterstattung des Internets auffallen. Und tatsächlich, die zahllosen freien Blogs des Internets, die unabhängigen Berichterstatter in den Sozialen Medien und die viel gescholtene alternative Presse, sind gegenwärtig wahrhaftig die letzten Verteidigungsstätten der demokratischen Meinungsbildung in Deutschland, wie das auch Norbert Bolz in seinem Beitrag feststellt.


Die Macht der deutschen Medienmafia muss gebrochen werden


Der politische Machtmissbrauch der real existierenden verschworenen Gruppe links agierender Journalisten in den Medien, und ihrer Schutzpatrone in der Regierung, muss beendet werden. Deutschland braucht nichts weniger, als eine manipulierende Medienmafia. Journalismus muss endlich wieder sachlich berichten, als vierte Gewalt im Staat tätig werden, Missstände aufzudecken, und die Regierungsarbeit kontrollieren. Daran besteht kein Zweifel.


In einer Demokratie ist nicht die Aufgabe der Medien, ihre Leser zu erziehen oder eine politische Richtung in der Bevölkerung durchzusetzen. Das sollte sich jeder Medienschaffende und vor allem alle journalistischen Chefetagen endlich hinter die Ohren schreiben.


Deutschland braucht keine „Gedankenpolizei“ und auch kein „medial betreutes Denken“. Überlasst es endlich wieder den Menschen, sich selbst eine freie Meinung zu bilden!


www.freie-netz-nachrichten.de

19.10.2019


Quellen:

[1] Axel Springer Studie – Journalismus in Deutschland: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs11616-017-0378-9

[2] statistiker-blog.de - Sind die Millenials undemokratisch?

http://www.statistiker-blog.de

[3] MEEDIA - Die Medien und die Flüchtlingskrise: Was die Haller-Studie über den Zustand des Journalismus verrät:

https://meedia.de/2017/07/24/die-medien-und-die-fluechtlingskrise-was-die-haller-studie-ueber-den-zustand-des-journalismus-verraet/

[4] Die Souffleure der Mediengesellschaft - Report über die Journalisten in Deutschland: https://www.amazon.de/Die-Souffleure-Mediengesellschaft-Journalisten-Deutschland/dp/389669586X

[5] Georg Restle - Plädoyer für einen werteorientierten Journalismus:

http://print.wdr.de/2018-07_08/44-45/

[6] Die Zeit – Mit dem Strom:

https://www.zeit.de/2017/30/fluechtlinge-medien-berichterstattung-studie

[7] Cicero - Wenn „Haltung“ mehr zählt als Wahrhaftigkeit:

https://www.cicero.de/kultur/fall-claas-relotius-spiegel-journalismus-haltung-georg-restle

[8] NZZ - Das Herz des deutschen Journalisten schlägt links: https://www.nzz.ch/international/das-herz-des-deutschen-journalisten-schlaegt-links-ld.1434890

[9] MEEDIA - Es wäre gut für die Branche, mehr Unabhängigkeit und Selbstkritik zu beweisen: https://meedia.de/2019/01/14/doepfner-interview-der-dpa-im-wortlaut-es-waere-gut-fuer-die-branche-mehr-unabhaengigkeit-und-selbstkritik-zu-beweisen/

[10] Freilich Magazin - Wir müssen gegen den Bullshit, das Geschwätz kämpfen: https://issuu.com/freilich-magazin/docs/freilich_05_web



Titelfoto: HAZ -

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